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Lagebericht aus meiner Ecke (Archiv_Vorsorge)

verfasst von Johannes(R) E-Mail, 17.02.2017, 22:08

» Moin Zusammen,
» da sich die Ereignisse z.Z. in Europa überschlagen, wäre es für das Ge-
» sammtbild nicht schlecht, wenn aus den verschiedenen Ecken der Forums-
» teilnehmer kurze Berichte über das Empfinden und den Auswirkungen in
» der eigenen Ecke ins Forum gestellt werden.



Hallo Exlibris,

gute Idee.

Meine Ecke, aus der ich berichten kann, ist der Nordzipfel von OWL (Espelkamp/Rahden) sowie Stadt und Landkreis Nienburg.

Wir haben hier einerseits Glück, daß die Flüchtlinge fast ausschließlich dezentral untergebracht werden. Das hat den Vorteil, daß es keine direkten Brennpunkte gibt. Andererseits führt die Belegung von normalem Wohnraum zu Engpässen für die angestammte Bevölkerung. Die Städte sind stolz darauf, daß sie dadurch genügend Wohnraum finden konnten, daß sie freiwerdende städtische Wohnung zuerst an Flüchtlinge vergeben. ALG 2-Empfängern wird dann gesagt, wenn Ihr zu teuer wohnt, dann müßt Ihr von Eurem wenigen Geld noch selbst draufzahlen, denn laut Mietrichtwerten gibt es genügend preiswerten Wohnraum. Selbst schuld, wenn ihr nicht umzieht. Daß es den Wohnraum eben nicht gibt, auch weil die Wohnungen ja dem Markt entzogen werden, wird nicht diskutiert.

ALG 2-Empfänger / Tafel-Besucher sehen die Flüchtlinge kritisch ("Haben alle neue Handys und Markenkleidung, die ich mir nicht leisten kann" ), daß sie durch die Flüchtlinge verstärkt bei den Wohnungen zuzahlen müssen, wurde noch nicht richtig erfaßt.

Die direkten Probleme hier sind gering. Die Busfahrer haben sich mit dem Schwarzfahren arrangiert und kontrollieren nicht mehr, so daß unsere unsere 14jährige, die täglich Bus fährt, überzeugt war, die müssen nicht zahlen. In der Presse liest man nichts von verstärkten Ladendiebstählen, aber ein afrikanischer Flüchtling, der Christ ist und in unsere Gemeinde geht, kommt ins Schimpfen, wenn man ihn auf das Thema anspricht. "Wenn Du dort in den Laden gehst, dann siehst Du dauernd, wie die klauen". Selbst gesehen habe ich es aber noch nicht.

Fazit: Wie haben Glück, da unsere Gegend überwiegend ländlich geprägt ist. Trotzdem kennen wir die Probleme für Frauen. Unsere Tochter wurde schon mehrfach so angeschaut, daß sie sich nicht mehr wohlfühlt (wenn sie mit unserem etwas größeren Hund Gassi geht, wechseln diejenigen eher die Straßenseite ;-) ), eine Bekannte (um die 20) konnte nur mit Hilfe von Pfefferspray entkommen.

Gruß

Johannes

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"Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen"

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