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Messerattacke, eine Analyse (Archiv_Vorsorge)

verfasst von Schwalbe(R), 05.06.2017, 17:24

» Hallo Schwalbe
»
» Krav Maga ist in Deutschland sehr Verbreitet, ich weiß ja nicht wo du
» geschaut hast aber schau bei den Verschiedenen Verbänden nach die haben
» ihre Schulen aufgelistet. Es gibt Krav Maga Defkon und IKMF und noch einen
» Dritten Verband.
» Ich Persönlich ziehe Pencak Silat vor dort ist der Kommerz noch nicht so
» vorhanden und nach meiner Erfahrung für die Straße sehr gut Anwendbar da
» es sehr Flüssig ist.
» Zum Weglaufen habe ich eine andere Meinung da kann es dir passieren das
» der mit Messer Bewaffnete dir nachläuft und dich von hinten Ersticht
» diese Art mit Konflikten umgehen ist nicht das beste Mittel der Wahl! Aus
» Erfahrung sag ich euch das es bei übergriffen und Gewalt nur auf die
» richtigen Instinkte ankommt und keine Theoretischen Tipps und Erklärungen
» wie ich das immer wieder Erlebe. Ein Selbstverteidigungs Lehrer oder
» Kampfsportler der in solchen Situationen noch nicht war kann das nicht so
» rüberbringen wie man das in solchen Situationen brauchen würde.
» Gruß Roy

Hallo Roy,

auf Krav Maga bin ich über einen Film gekommen. Mein Hintergedanke lag bei unseren, inwzischen volljährigen Kindern, die jetzt an unterschiedlichen Orten (keine großen Städte) ihre Ausbildung absolvieren. Eines der Kinder wohnt einige hundert Meter entfernt von einer LEA. Abends, wenn überhaupt, nur noch Ausgang in großen Gruppen mit männlichen Begleitern, öffentliche Verkehrsmittel kann man inzwischen vergessen, also nur noch mit Privat-PKW oder Taxi in die Stadtmitte und wieder zurück.
Können die anderen Kinder nur mit einem Zug zu uns nach Hause fahren, der spät abends oder nachts unterwegs ist, opfere ich lieber einen Tag oder Nacht und fahre hunderte Kilometer durch die Gegend um sie abzuholen, obwohl ich nicht zu den ängstlichen Zeitgenossen gehöre.
Zustände, die mir große Sorge bereiten und mich zugegeben auch wütend machen. Vor zwei Jahren waren alle noch entsetzt über unsere Befürchtungen, heute erleben sie das jeden Tag und die Bedenken werden plötzlich ernst genommen. Ich stimme dir vollkommen zu, dass es auf die richtigen Instinkte im entsprechenden Moment ankommt, aber wenn man erstmals in so eine Situation hineinschlittert, dann innerhalb kürzester Zeit die richtige Entscheidung treffen, damit sind meiner Meinung nach weit über 90% der Menschen, die in diesem Land aufgewachsen sind, überfordert. Einen leichten Vorteil kann man sich vielleicht erarbeiten, in dem man Bewegungsabläufe aus dem Kampfsport oder Verteidigungsbereich regelmäßig übt und hoffen, dass sich ein gewisser Automatismus im Bewegungsablauf bei einer gefährlichen Situation ergibt, vorausgesetzt man überwindet den ersten Schockmoment schnell. Die Frage ist, wie bereitet man jemanden auf eine lebensbedrohliche Situation so vor, dass er schnellstmöglich darauf reagieren kann, wie kann dieser Instinkt wieder zuverlässig geweckt werden? Was die Reaktionsschnelligkeit angeht, sind die hier aufgewachsenen Leute den Zugewanderten, nach meiner Überzeugung, fast hoffnungslos unterlegen.

Lieber Gruß Schwalbe


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