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Die Endphase der sowjetischen Langzeitstrategie (Archiv_sonstige Themen)

verfasst von Leo DeGard(R), 08.01.2018, 05:47
(editiert von Leo DeGard, 08.01.2018, 06:23)

Zitrone schreibt: »Wenn deine Strategie stimmen sollte, dann schreib bitte die nächsten nachvollziehbar konkreten Schritte von deren Umsetzung...«

Ich bin zwar nicht besonders motiviert, das an dieser Stelle alles nochmal zu wiederholen, denn erstens ist die Sache sehr viel komplizierter, als dass man es mal eben in einem Forenbeitrag erschöpfend abhandeln könnte und zweitens ist die Endphase der sowjetischen Langzeitstrategie bereits ausführlich in Buchform und sogar als Hörbuch verfügbar, aber wie Spooky durchblicken ließ, scheint ja wirkliches Interesse zu bestehen, und deshalb möchte ich nochmal kurz darauf eingehen.

Der 1968 in den Westen übergelaufene tschechoslowakische General Jan Sejna hat in seinem Buch 1982 erschienenen Buch »We Will Bury You« angekündigt, dass Moskau während der Phase 3 der sowjetischen Langzeitstrategie den Kommunismus scheinbar aufgeben, stattdessen die Fassade einer demokratisch-marktwirtschaftlichen Politik annehmen und eine vorgetäuschte Partnerschaft mit der westlichen Welt eingehen würde. Das ist inzwischen längst eingetroffen. Dann würde Moskau unter Vortäuschung einer konservativen bzw. nationalistischen Politik versuchen, sich bei den europäischen Konservativen beliebt zu machen, um dadurch die Auflösung der NATO und den Abzug der US-Truppen aus Europa zu erreichen. Anschließend wären die USA zu Beginn der Endphase der sowjetischen Strategie sowohl von ihren früheren Verbündeten in Europa, als auch von den Entwicklungsländern politisch isoliert, woraufhin Moskau sogenannte »externe wirtschaftliche Waffen« anwenden wollte, um eine Krise der amerikanischen Wirtschaft herbeizuführen und dadurch die sozialen Voraussetzungen zu schaffen, dass in den USA »progressive Kräfte« an die Macht kommen könnten. In dieser Phase sah der Plan auch eine Rückkehr des Kalten Krieges und ein neues Wettrüsten vor, bei dem der Ostblock die Oberhand gewinnen würde, so dass sich die USA schließlich der Errichtung einer sozialistischen Weltregierung fügen müssten. Würden sich die USA weiterhin weigern, ihre nationalstaatliche Souveränität zugunsten einer Weltregierung aufzugeben, dann würden sie, wie der 1961 übergelaufene KGB-Major Anatoliy Golitsyn ergänzte, letztlich gewaltsam dazu gezwungen und zwar mit allen Mitteln, die dazu nötig sind, bis hin zum Atomkrieg.

Diese Entwicklung sehen wir gegenwärtig in der Realität. Das Putin-Regime heuchelt eine konservativ-nationalistische Politik und die eingeschläferte europäische Bourgeoisie fällt darauf herein. Kurz nachdem im Jahr 2007 die Finanzkrise ausgebrochen ist, kam in den USA mit Obama erstmals ein linker US-Präsident an die Macht, der unter dem Deckmantel des »Klimaschutzes« alles dafür getan hat, die politische und wirtschaftliche Souveränität der USA der globalen Planwirtschaft der UNO unterzuordnen. Aber da die Amerikaner trotz jahrzehntelanger Umerziehung den Sozialismus nach wie vor ablehnen - was am Wahlsieg Trumps erkennbar ist - folgt nun die internationale politische Isolierung der USA. Gleichzeitig dazu kehren Moskau und Peking zum Kalten Krieg zurück und die sowjetrussische Propaganda »warnt« immer häufiger vor einem Atomkrieg.

Als nächstes ist mit einer Fortsetzung und Intensivierung der finanzwirtschaftlichen Sabotage zu rechnen, die bereits im Jahr 2007 die erste Welle der Finanzkrise ausgelöst hat. Das heißt, es wird in absehbarer Zeit zweifellos zu einem Angriff gegen den US-Dollar kommen, der darauf abzielt, dessen Status als Weltleitwährung zu beenden. Die Vorbereitungen dazu laufen sogar schon, denn Moskau und Peking arbeiten derzeit daran, den Welthandel mit Erdöl auf eine goldbasierte Währung bzw. Quasiwährung umzustellen. Welche Auswirkungen das auf den Wert der westlichen »Papierwährungen« haben wird, ist abzusehen. Das verschärft die sozialen Spannungen, das heißt, dann kommt der Klassenkampf zurück und dann sehen wir bürgerkriegsähnliche Zustände in der westlichen Welt, die -wie KGB-Offizier Igor Panarin und Michail Gorbatschow angedeutet haben - sogar zu einem vorsätzlichen Auseinanderbrechen der USA führen können. Der KGB/FSB-Überläufer »Yevgeniy« hat sogar schon vor zwei Jahren öffentlich erklärt, dass die Agenten Moskaus aktuell den Auftrag hätten, den sogenannten »multikulturellen Konflikt« zu schüren, also eben eine bürgerkriegsähnliche »revolutionäre Situation« zu schaffen. Dazu gehört auch, wie die GRU-Überläufer Viktor Suworow und Stanislav Lunev berichtet haben, die Intensivierung von Terroranschlägen, einschließlich eines möglichen atomaren Terroranschlags gegen die USA, der auch von KGB-Überläufer Anatoliy Golitsyn angekündigt wurde. Und anschließend »befriedet« und »normalisiert« die einmarschierende Rote Armee dann, wie KGB-Überläufer Yuri Bezmenov angekündigt hat, das eigens und vorsätzlich erzeugte gesellschaftliche Chaos. Aber auch das ist im Wesentlichen prophezeit, denn Irlmaier kündigte »eine hohe Inflation« an, er sagte »das Geld verliert mehr und mehr an Wert«. »Bald darauf«, sagte er, »folgt die Revolution. Und dann überfallen die Russen über Nacht den Westen.«


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