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Familien und Kinder (Archiv_sonstige Themen)

verfasst von Schwalbe(R), 25.02.2018, 14:59

Hallo xsurvivor,

wer meine Beiträge hier liest wird erahnen können, wie nahe ich bei dir und Zitrone hinsichtlich "Familien und Kinder" liege, aber es kann nicht immer alles mit dem Overkill der Feministinnen begründet werden.

Die heutige Konsumgesellschaft wird, nur als Beispiel, in der Argumentation völlig ausgeklammert.

In der Konsumgesellschaft verhalten sich Männer nicht anders als Frauen, das dürfte wohl weniger mit dem Feminismus zu tun haben.

Vielleicht fällt es nur mir auf:

- Zahlreiche Männer wollen, wenn überhaupt, die eierlegende Wollmilchsau als Gattin. Sie soll das Model, die Ballerina, die megascharfe Bettgefährtin sein, mit der man sich vor der Konkurrenz brüsten kann. Natürlich merken die Herren nach gewisser Zeit, dass es im Alltag ganz praktisch ist, wenn ihre Gemahlinnen auch im Haushalt und mit den Kindern etwas auf die Reihe bekommen. Das passt dann oft nicht mehr wie gewünscht. Dummerweise sind Frauen auch in und nach einer Schwangerschaft meist nicht mehr, wie gewünscht, ganz frei verfügbar. Hier bietet die Vielweiberei in anderen Kulturen natürlich einen Vorteil.

- Die deutschen Machos trauen sich nicht, gleich am Anfang eine Richtung vorzugeben und ihren angehimmelten Frauen reinen Wein einzuschenken (außer es handelt sich um Männerrunden und Fußballspiele). Das mag an einem, zumindest anfangs, typisch männlichen hormonellen Einfluss liegen, der eine logische, weiterführende Denkweise im Hirn blockiert. Nach zwangsläufig gescheiterten Beziehungen entwickeln sie sich dann zu ausgesprochenen Frauenhassern, die nur noch riesige Sprüche klopfen.

- Deutsche Männer und ihre Heiligtümer auf vier Rädern. Da passen nicht so viele Hosenpamper rein, denn diese bröseln im Innenraum herum, verbreiten herrliche Düfte, tatschen mit ihren klebrigen Fingerchen auf dem Hochglanzlack des ganzen Stolzes eines Mannes herum und beschmutzen so sein Ansehen vor der Außenwelt.

- Männer im Wellness-Urlaub, im Beautyshop, beim „Café2go“, Designerklamotten und natürlich…mit affiger Sonnenbrille, auch wenn keine Sonne scheint.

- Welcher Partner will heute schon mehrere Kinder, denn sie treten in Konkurrenz zum Erwerb von Konsumgütern und Freizeitbeschäftigungen, da sie Kosten verursachen und Zeit beanspruchen.

Welche vernunftbegabte Frau heiratet so eine Lusche? Diejenigen die das machen sind hinterher Alleinerziehende mit allen Folgen und ihre Partner kommen auch auf keinen grünen Zweig mehr.

Das mit den Akademikerinnen wird sehr verallgemeinert (auch wenn die Statistik hierzu etwas hergeben kann). In meiner Bekanntschaft gibt es etliche Akademikerinnen, die ihre Karriere an den Nagel gehängt haben und sich für ihre Familien mit Kindern richtig aufopfern. Der Vorteil einer Akademikerin als Mutter liegt vor allem darin, dass sie sich nicht von Hinz und Kunz für dumm verkaufen lässt und ihre Kinder vor dieser systematischen Verblödungsstrategie im Bildungswesen einigermaßen herausretten kann.
Die Nachteile trägt sie, wie Margit das schon geschrieben hat, nach den Erziehungszeiten und zwar ganz allein.

LG Schwalbe

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