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Spooky(R)

15.06.2017, 12:29
 

Wodans Sohn - Traum (sonstige Themen)

Aus dem WW Forum - Wodans Sohn:

Ich befinde mich in meiner Heimatstadt, aber die unteren, westlichen Teile des Stadtgebietes, zum Rheintal hin, sind teilweise hüfthoch unter Wasser. Das aber erscheint mir im Traum vollkommen normal. In den Tümpeln und Seen die dort zwischen Bahndamm, Autobahndamm und anderen Wällen im Ried liegen, wachsen Schilfgräser, Riedgräser und Rohrkolben. Die Wälle sind nicht mehr durchgehend, sondern an vielen Stellen unterbrochen und diese Lücken sind auch überflutet.
Sehr viele Häuser, auch die in der oberen Stadt, sind stark beschädigt oder stehen leer. Die leerstehenden sehen aber bewohnbar aus, eher ungepflegt, als ob sich niemand darum kümmert. Auch ich wohne nun in einem Haus am Hang, eine Villa aus rotem Sandstein, denn mein altes Haus steht im überfluteten Westteil der Stadt und ist nicht mehr benutzbar.
Nun sind "Wir" bei sonnigem Wetter auf dem höhergelegenen Marktplatz versammelt um unsere kommenden Arbeitsschritte zu besprechen und Aufgaben zu verteilen.
"Wir" waren "Alle", die noch übrig waren von den ehemaligen Einwohnern plus einigen Flüchtlingen aus anderen Orten.
"Wir" sind nur wenige hundert Menschen, kaum Männer darunter. Das Zahlenverhältnis Frauen zu Männern liegt etwa zehn zu eins. "Wir" sind diejenigen, die "überlebt hatten", diejenigen "es geschafft hatten".
Es sind viele Kinder und Jugendliche bei "uns", eigentlich auch zu viele, um Kinder der umstehenden Frauen zu sein.
"Wir" tragen einfache, praktische Kleidung, gebraucht, aber gut in Schuss gehalten.
Eine ältere, mir unbekannte Frau führt die Versammlung an und gibt einen Bericht zu unserer Lage. Sie ist die Anführerin und ich mag sie und vertraue ihr.
"Wir" haben wieder Strom, genug um einige elektrische Geräte zu betreiben, aber nicht zu viele davon gleichzeitig. Meine "Gruppe" hat das bewerkstelligt, so hebt sie hervor, und man müsse die Benutzung von Elektrogeräten mit "uns" absprechen. Priorität, sagte sie, liegt aber bei der Versorgung des Krankenhauses und des Kühlhauses.
Meine "Gruppe" besteht aus mehreren Frauen und einem weiteren, deutlich älteren Mann und wir sind alle ein Teil dieser Gemeinschaft.
Wenn ich vom Versammlungsplatz in Richtung Odenwald schaue, sehe ich Hügel aber keinen Wald. Es gibt keine Bäume mehr. Die Hügel sind nicht kahl, sondern mit dichtem Buschwerk und Wildkräutern bewachsen, aber es ist dort kein Wald mehr zu sehen, soweit das Auge reicht. Und das reicht weit. Ich sehe auch keine Weinberge, welche heute die Hänge säumen. Ich sehe Erosion an den Hängen, Erdrutsche und ausgewaschene Wasserabläufe.
Wir haben Informationen aus der Außenwelt durch Kuriere erhalten. Andere Kommunikation gibt es nicht. Daher weiß ich, dass auch mein Sohn überlebt hat und noch einige Zeit Dienst bei den "Friedenstruppen" leisten muss.
Eine Frau sagt mir, ich sei ein seltenes Glückskind, da meine ganze Familie überlebt habe.
Im Traum erfahre ich aber nichts über den Verbleib meiner Frau, Tochter, Mutter und meiner Geschwister. Auch erhalte ich keine Informationen zu Schwägerinnen und Schwager, Nichten und Neffen.
"Wir" haben auch zwei LKW und einen Traktor zu Verfügung. Das sind alle Fahrzeuge. Mehr gibt es nicht. Die Fahrzeuge sehen gebraucht aus sind aber technisch in Ordnung.
Die ältere Anführerin spricht auch darüber, dass wir das Wissen erhalten müssen, deshalb sollen wir nun auch Bücher sammeln. In Gedanken stimme ich zu.
Ich schrecke aus meinem Traum auf, als jemand rief: „Achtung: Plünderer! Angriff von Norden!“

Meine Interpretation und Gedanken:

Dieser Traum hat mich sehr beschäftigt denn es fühlte sich so real an, dass ich einige Tage richtig aufgewühlt war. Kurz nach dem Aufwachen habe ich den Traum sofort in Stichpunkten notiert. Auf einer Fahrradtour begann ich nach der roten Sandsteinvilla zu suchen und wurde schnell fündig. Es ist eine Villa aus der Gründerzeit und dort ist heute eine Rechtanwaltskanzlei untergebracht. Im Traum hatte ich um das Haus herum einen Nutzgarten. Heute ist da ein gepflegter Ziergarten. Ich halte es für möglich, dass ich dieses Haus schon vor meinem Traum gesehen habe, aber nie richtig beachtete und mein Unterbewusstsein dieses Haus in den Traum eingebaut hat.
In der Stadt, mit allen Eingemeindungen, leben zur Zeit etwas mehr als vierzigtausend Einwohner. Das bedeutet, bestenfalls ein Prozent davon hat das Ereignis überlebt. Im Traum wusste ich aber, dass unter den Überlebende auch Flüchtlinge aus anderen Ortschaften waren. Das macht dieses Traumszenario noch erschreckender.
Auch die Perspektive auf den Odenwald , von meinem Traumstandort auf dem Marktplatz aus, entspricht weitestgehend der Realität. Oberhalb der Stadt sind noch einige Weinberge bevor der Wald beginnt. Die waren im Traum nicht mehr zu sehen. Im Vergleich mit der Realität stellte ich auch noch fest, dass die Kirche, welche sich heute oberhalb des Markplatzes befindet, im Traum auch fehlte.
Im Traum gab es ein Gefühl von Gemeinschaft. Deshalb benutze ich den Ausdruck "Wir" oder "uns". Diese Gemeinschaft hält zusammen und jeder hilft jedem. Es gibt eine klare Hierarchie: die Anführerin, dann einige Gruppenführer und deren Gruppenmitgliedern, darunter auch Jugendliche, und schließlich die große Schaar Kinder. In einer Gemeinschaft, bei der die Erwachsenen zu neunzig Prozent aus Frauen bestehen, ist es wahrscheinlich, dass eine Frau die Führung Inne hat.
Die Gruppen haben wohl verschiedene Aufgaben. "Meine" Gruppe befasst sich anscheinend mit Aufbau und Erhalt der technischen Infrastruktur. Mehrere Gruppen sind als Sammler unterwegs. Ob es noch weitere Gruppen gibt und wie Landwirtschaft und Gartenbau organisiert sind, kann ich im Traum nicht sehen.
Im Rathaus unserer Stadt hängt ein Kupferstich auf dem zu erkennen ist, dass zu früherer Zeit der Neckar an unserer Stadt vorbeigeflossen ist. "Früher" heißt, bevor der künstliche Durchstich zwischen Heidelberg und Mannheim gemacht wurde. Damals floss der Neckar ein Stück parallel zum Rhein bevor er weiter nördlich in den Rhein mündete. Der Rheingraben war auch lange Zeit ein sumpfiges Gebiet, weshalb die Römer auch die „Strada Montana", also die Bergstraße bauten, um den Transport von Menschen und Material zu gewährleisten. Erst später wurde der Bereich des Rheingrabens, den wir ‚das Ried‘ nennen, durch Entwässerung trockengelegt und landwirtschaftlich nutzbar gemacht. In meinem Traum sah es aber so aus, als ob diese Entwässerung wegen erheblicher Zerstörung nicht mehr funktionierte und sich das Gebiet wieder in einen Sumpf verwandelt hat. Es ist auch offensichtlich, dass das Stromnetz eine neuere Errungenschaft ist, welche nach der Trockenlegung des Rieds aufgebaut worden ist. Ergo bezieht sich mein Traum wohl nicht auf die Vergangenheit.
Im Traum erwarteten "Wir" keine Hilfe von außen. Meine Erklärung dazu ist, dass es wir keine Hilfe erwarten können, weil niemand zum Helfen in der Lage ist. Das Ereignis, welches zu dieser Situation führte, hat wohl größere Ausmaße, als aus meiner Traumperspektive zu erkennen ist.
Auch schien das Ereignis, welches zu diesem Zustand geführt hatte, schon einige Zeit zurückzuliegen, denn in den Seen und Tümpeln wuchsen sehr viel Schilf und andere Sumpfpflanzen. Für die Erosionspuren an den Hängen hat es ebenso einiger Zeit bedurft. Wenn also in dieser längeren Zeitperiode noch keine Hilfe kam, ist das ein erschreckendes Szenario.
Ich bin nicht in der Lage abzuschätzen welchen Zeitrahmen ich dafür annehmen soll. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob die Person im Traum mit mir identisch ist. Vielleicht sehe ich in diesem Traum durch die Augen einer anderen Person. Andererseits weiß ich im Traum von meinem alten Haus im überfluteten Westteil der Stadt.
Die Anführerin machte einen kompetenten Eindruck, als ob sie Erfahrung mit Menschenführung hat und mit dem Lösen von komplexen Aufgabenstellungen vertraut ist. Meiner Einschätzung nach ist sie wohl Firmenchefin in einem mittelständischen Familienbetrieb gewesen und hat die oben beschriebenen Fähigkeiten von jungen Jahren an aufgebaut. So war, in etwa, ihr Auftreten im Traum.
Im richtigen Leben plane und koordiniere ich die Versorgungsmedien wie z.B. Strom, Kühlwasser, technische Gase etc. für neue Gebäude . So kann ich es mir vorstellen, dass ich bei der Wiederherstellung einer Stromversorgung hilfreich sein werde. Woher wir den Strom im Traum beziehen, ist nicht erkennbar. Es scheinen aber nur wenige kW/h zu sein, da wir nur wenige Geräte gleichzeitig einschalten können. Das Krankenhaus ist unweit des Marktplatzes, das Villenviertel ist aber einen halben Kilometer entfernt. Wir müssen also das Stromnetz teilweise wieder benutzen. Das wiederum bedeutet, wir müssen alle unnötigen Verbraucher von unserem Stromnetz abklemmen, damit unser Netz nicht zusammenbricht. Daher macht es auch Sinn, dass man sich mit "meiner Gruppe" absprechen muss, wenn man weitere Geräte zuschalten will.
Wieso mein Sohn nicht bei der Bundeswehr sondern bei "Friedenstruppen" Dienst macht, verstehe ich nicht.
In der Stadt gibt es im Traum auch eine größere Zerstörung, außer die Überflutung einiger Stadtteile und die Schäden durch Verwahrlosung.
Unsere Nahrungsversorgung scheint durch Acker und Gartenbau und durch Konserven gesichert zu sein. Es gibt wohl Gemeinschaftsäcker, die mit dem Traktor bestellt werden. Viehhaltung ist in meinem Traum nicht erkennbar.
Konserven werden von "uns" gezielt gesucht, denn nun sollen "Wir" auch nach Büchern suchen. Unsere Stadtbibliothek ist heute im höhergelegen Teil der Stadt und sollte daher nicht von der Überflutung betroffen sein, aber der Bestand an Fachbüchern (Medizin, Technik, Pharmazie etc.) ist sehr gering und nicht sehr hochwertig, weshalb ‚Bücher suchen‘ sinnvoll erscheint.
Warum die Bewohner und auch ich in das Villenviertel gezogen sind, ist auch einleuchtend. Dort sind die Grundstücke sehr großflächig, was Gartenbau und Selbstversorgung erleichtert, wobei die Häuser in der Innenstadt, rund um den Marktplatz, kaum Grünfläche haben. Daher stehen sie wohl auch leer, denn die Leute wollen wohl wegen möglicher Überfälle durch Plünderer bei ihrer Nahrungsproduktion sein. Wo die ehemaligen Bewohner der Häuser sind, wird im Traum nicht klar. Es ist zu vermuten, dass sie geflohen oder tot sind, denn "Wir" sind "die Überlebenden". Außerdem, wer eine ganze leere Stadt zur Auswahl hat, wohnt sicher auch lieber in einer Villa und nicht in einer Gartenlaube.
Woher "wir" Treibstoff für die Fahrzeuge haben, ist im Traum nicht zu erkennen. Es sind Dieselfahrzeuge in meinem Traum und Dieselfahrzeuge funktionieren auch mit Heizöl oder Pflanzenöl. Heizöl kann man aus Tanks in den Häusern abzapfen und Pflanzenöl könnte man auch selbst herstellen indem man Ölsaaten auspresst. Aber das erfordert eine große Anbaufläche für Ölsaaten und eine Vorrichtung das Pflanzenöl zu gewinnen.
In meinem Traum gab es auch keine Autowracks in den Straßen. Es gab, außer den beiden LKW und dem Traktor, keine anderen Fahrzeuge. Wieso kann ich nicht erklären, aber es schien selbstverständlich im Traum.

Nun kommt noch der wirklich verrückte Teil:
Am Frühstückstisch erzähle ich meiner Familie von meinem seltsamen Traum. Meine Tochter, die sonst fast nur noch bei ihrem Verlobten wohnt, war an diesem Morgen zugegen. Sie war nach meiner Erzählung sehr verwundert, und beteuerte, sie habe vor nicht allzu langer Zeit geträumt, wir drei, sie, meine Frau und ich, wohnen in einem roten Haus mit großem Garten. Ihr Verlobter ist nicht da und ihr Bruder (mein Sohn) lebt woanders. Leider konnte sie sich auch nicht mehr an weitere Details ihres Traums erinnern.

Spooky(R)

15.06.2017, 12:34

@ Spooky
 

Wodans Sohn - Traum

Ich finde den Traum sehr interessant und schön Ausführlich. Er zeigt einen guten Eindruck wie es danach aussehen wird.

Wichtig finde ich hier: Wir" sind nur wenige hundert Menschen, kaum Männer darunter.
Das wundert mich natürlich nicht, da viele im WW3 eingezogen wurden und starben oder direkt nach der 3TF zum Friedensdienst verpflichtet wurden.

An die Männer: Sofern ihr das Alles überlebt, wie seht ihr euch des Einzugs gegenüber ? Wollt ihr euch verstecken, Wiederstand leisten oder euren "Dienst" leisten.
Zu Unterscheiden ist hier der Dienst im WW3 und der Friedensdienst danach.

KimS(R)

15.06.2017, 15:23

@ Spooky
 

Wodans Sohn - Traum

Apropos wenige Männer:
Als die IS die jesidischen Dörfer überfiel, töteten sie als erstes ALLE Männer. Die einzigen Überlebenden waren demnach nur Frauen und Kinder.

kyrn(R)

15.06.2017, 15:50

@ Spooky
 

Wodans Sohn - Traum

Grüß Gott!

wenn der Russe in drei Tagen am Rhein steht,dann werden zwischen Rhein,Donau und Elbe wohl kaum viele Männer eingezogen,die meisten dürften von den Russen ermordet werden oder gewaltsam ins feindliche Heer einbezogen werden,während die Frauen mit Vergewaltigungen davon kommen. Die Männer südlich der Donau werden wohl alle eingezogen,denn Irlmaier schreibt,dass alles zum Militär muss,grad dass die Jungen aus der Wiege kommen,also auch die Buben(siehe auch Katharina aus dem Ötztal). Da aber alles so schnell geht,dass man es kaum glauben will,werden nach Irlmaier die,die zuletzt aufgeboten werden,kommen,wenn schon alles vorbei ist(Impakt). Wer allerdings beim Impakt im Freien ist,kommt um.
Nach Irlmaier müssen unsere Soldaten drei Sommer im Felde bleiben,bevor sie nach Hause kommen. Das wird dann das darauffolgende Weihnachten sein,denn Irlmaier hörte die Weihnachtsglocken läuten. Dann erst wird Friede sein. Die Friedenstruppen sind Freiwilligentrupps,weil nach dem Impakt die Infrastruktur zerstört ist und es keine behördlichen Strukturen mehr gibt. Die Soldaten müssen fort zur Besatzung. Nach dem Waldviertler sind die überlebt habenden Russen alle verseucht und werden niedergemacht. Das ist aber kein Kämpfen wie üblicherweise im Krieg mehr,sondern nur noch ein Aufräumen. Die überlebt habende Bevölkerung der Deutschen wird durch die unfassbaren Gräueltaten der eingedrungenen Russen bis zur Mordlust erregt sein,so dass unter den Russen keine Gefangenen gemacht werden.Sie werden nach dem Waldviertler alle umgebracht. zurück nach Russland kommt keiner mehr.
Glaubt nicht,dass sich Männer verstecken können. Nur in kleinen Gruppen geht das Leben weiter. Als Einzelner kann niemand überleben. Das geht nur in Gemeinschaften,wo jeder dem andern hilft. alles andere ist Illusion!!!

Wahrhaftige Grüße

kyrn

Koblenzer(R)

E-Mail

Koblenz,
15.06.2017, 19:58

@ Spooky
 

Wodans Sohn - Traum

Hallo Spooky,

ich für mich kann dir sagen, das ich versuchen werde mich in der Zeit vom Ausbruch des WW3 bis nach den 3TF von meiner Pflicht mein Vaterland zu verteidigen lösen, bzw mich abmachen werde.
( gemietete Wohnung irgendwo in "SO" Bayern anstatt in Koblenz )
Ob ich die Zeit bis nach den 3TF überlebe steht in den Sternen.
Das ich die Zeit aber, bei einer Bereitschaft von vornherein mich einziehen zu lassen, überlebe, geht gegen "0".
Und das weiß ich, weil ich es ganz klar fühle.
Ob ich nach den 3TF mich den Friedenstruppen anschließen werde kann ich dir heute nicht sagen, weil mein Gefühl nicht soweit reicht.
Und, trotz gedient zu haben und mein Vaterland (nicht die Politik) zu lieben, weiß ich, das ich kein Verrat dem gegenüber begehe.
Im Gegenteil. Mich einziehen zu lassen gibt mir eine Gewissheit, das ich einen sicheren Tod wähle, der von falschen "stolz" und denken geprägt ist.
Und das wäre Verrat an mich selbst.

Grüße

Koblenzer

Schwalbe(R)

15.06.2017, 20:47
(editiert von Schwalbe, 15.06.2017, 21:07)

@ Koblenzer
 

Wodans Sohn - Traum

» Hallo Spooky,
»
» ich für mich kann dir sagen, das ich versuchen werde mich in der Zeit vom
» Ausbruch des WW3 bis nach den 3TF von meiner Pflicht mein Vaterland zu
» verteidigen lösen, bzw mich abmachen werde.
» ( gemietete Wohnung irgendwo in "SO" Bayern anstatt in Koblenz )
» Ob ich die Zeit bis nach den 3TF überlebe steht in den Sternen.
» Das ich die Zeit aber, bei einer Bereitschaft von vornherein mich
» einziehen zu lassen, überlebe, geht gegen "0".
» Und das weiß ich, weil ich es ganz klar fühle.
» Ob ich nach den 3TF mich den Friedenstruppen anschließen werde kann ich
» dir heute nicht sagen, weil mein Gefühl nicht soweit reicht.
» Und, trotz gedient zu haben und mein Vaterland (nicht die Politik) zu
» lieben, weiß ich, das ich kein Verrat dem gegenüber begehe.
» Im Gegenteil. Mich einziehen zu lassen gibt mir eine Gewissheit, das ich
» einen sicheren Tod wähle, der von falschen "stolz" und denken geprägt
» ist.
» Und das wäre Verrat an mich selbst.
»
» Grüße
»
» Koblenzer

Hallo Koblenzer,

also ich denke die Männer müssen die Entscheidung treffen, ob sie ihre Familien verteidigen oder diese verlogenen Bonzen, feigen Politiker (oh mein Gott ich muss gerade an die Blümchenpartei denken...:surprised: ), Goldschätze usw. und das mit miserabler Ausrüstung...also da hätte ich jetzt, an Stelle eines männlichen Bürgers, keine große Qual der Wahl. Hinterher braucht man ja auch noch "intakte" Männer zum Wiederaufbau.

Wenn ich an den Zustand der BW und die hochgerüstete gegnerische Armee denke...da kann man sich ja gleich selber die Kugel geben.

Lieber Gruß Schwalbe

Exlibris(R)

tiefster Bay.Wald,
15.06.2017, 22:02

@ Schwalbe
 

Wodans Sohn - Traum

» also ich denke die Männer müssen die Entscheidung treffen, ob sie ihre
» Familien verteidigen oder diese verlogenen Bonzen, feigen Politiker (oh
» mein Gott ich muss gerade an die Blümchenpartei denken...:surprised: ),
» Goldschätze usw. und das mit miserabler Ausrüstung...also da hätte ich
» jetzt, an Stelle eines männlichen Bürgers, keine große Qual der Wahl.
» Hinterher braucht man ja auch noch "intakte" Männer zum Wiederaufbau.
»
» Wenn ich an den Zustand der BW und die hochgerüstete gegnerische Armee
» denke...da kann man sich ja gleich selber die Kugel geben.
Hallo Schwalbe,
da uns nach den Prophezeiungen ein Überraschungsangriff bevorsteht, wird
es zu einer "Mobilmachung" und Einberufung der "älteren Jahrgänge" mit
Sicherheit nicht mehr kommen. Was ich mir allerdings für mich vorstellen
könnte, (vorausgesetzt es gibt noch höhere Offiziere die Mitdenken und
nicht nur Befehle ausführen können) wäre, versuchen den Vormarsch der
Russen zu verzögen. Die Prohezeiungen sprechen ja davon, daß sämtliche
Brücken über die Donau gesprengt werden. Die Ausbildung dazu hätte ich,
aber ich bräuchte dazu militärische Sprengstoffe (z.B. Käseladungen) und
Zündmittel. Ich hoffe, es gibt dann noch Offiziere mit Hirn, die wissen
was zu tun ist. Die BW wird wahrscheinlich so wieso "aufgerieben" werden.
Ich als "alter Sack" kann nur versuchen, denn "Jungs" ein bischen Zeit
zu verschaffen, mehr ist leider nicht drin.
Gruß, Exlibris

---
Die Feder ist mächtiger als das Schwert. Denn wer das Schwert
wählt, wird durch das Schwert umkommen.(Original Exlibris)

Schwalbe(R)

16.06.2017, 07:19

@ Exlibris
 

Wodans Sohn - Traum

» »
» Hallo Schwalbe,
» da uns nach den Prophezeiungen ein Überraschungsangriff bevorsteht, wird
» es zu einer "Mobilmachung" und Einberufung der "älteren Jahrgänge" mit
» Sicherheit nicht mehr kommen. Was ich mir allerdings für mich vorstellen
» könnte, (vorausgesetzt es gibt noch höhere Offiziere die Mitdenken und
» nicht nur Befehle ausführen können) wäre, versuchen den Vormarsch der
» Russen zu verzögen. Die Prohezeiungen sprechen ja davon, daß sämtliche
»
» Brücken über die Donau gesprengt werden. Die Ausbildung dazu hätte
» ich,
» aber ich bräuchte dazu militärische Sprengstoffe (z.B. Käseladungen)
» und
» Zündmittel. Ich hoffe, es gibt dann noch Offiziere mit Hirn, die wissen
» was zu tun ist. Die BW wird wahrscheinlich so wieso "aufgerieben" werden.
» Ich als "alter Sack" kann nur versuchen, denn "Jungs" ein bischen Zeit
» zu verschaffen, mehr ist leider nicht drin.
» Gruß, Exlibris

Hallo Exlibris,

die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Der Seher Nicolaas van Rensburg hat auch einiges über Deutschland gesagt. "Wenn diese Dinge beginnen, steht in D ein Mann auf, der die Zügel übernehmen wird...".
N. v. Rensburg widerspricht in vielen Dingen zwar den Vorhersagen anderer Seher, dennoch finde ich seine Ausführungen interessant.

Was wurde eigentlich aus dem Vorschlag der Reservisten mit dieser "Schnellausbildung"?

Liebe Grüße Schwalbe

Exlibris(R)

tiefster Bay.Wald,
16.06.2017, 09:36

@ Schwalbe
 

Wodans Sohn - Traum

» Was wurde eigentlich aus dem Vorschlag der Reservisten mit dieser
» "Schnellausbildung"?
Hallo Schwalbe,
zur "Schnellausbildung" habe ich nichts mehr gehört. Man hat wohl eingesehen,
das die ganze Sache "Bockmist" ist.
G.E.

---
Die Feder ist mächtiger als das Schwert. Denn wer das Schwert
wählt, wird durch das Schwert umkommen.(Original Exlibris)

Exlibris(R)

tiefster Bay.Wald,
15.06.2017, 21:46

@ Spooky
 

Wodans Sohn - Traum

» Woher "wir" Treibstoff für die Fahrzeuge haben, ist im Traum nicht zu
» erkennen. Es sind Dieselfahrzeuge in meinem Traum und Dieselfahrzeuge
» funktionieren auch mit Heizöl oder Pflanzenöl. Heizöl kann man aus
» Tanks in den Häusern abzapfen und Pflanzenöl könnte man auch selbst
» herstellen indem man Ölsaaten auspresst. Aber das erfordert eine große
» Anbaufläche für Ölsaaten und eine Vorrichtung das Pflanzenöl zu
» gewinnen.
Moin Zusammen,
ich hoffe, der Gast liest diesen Beitrag mit. Es gibt eine Alternative zum
Antrieb von Pflanzenöl und Dieselmotoren. Was die wenigsten wissen, LKWs
mit Dieselmotoren gab es in den 30gern und 40igern nicht. Die hatten alle
Benzinmotoren. Als die Ölversorgung gegen Ende des Krieges für Deutschland
immer schwieriger wurde, wurde auf Holzvergasung umgestellt. Das geht
allerdings nur bei Bezinmotoren und nicht mit Dieselmotoren. Da damit die
"aufwendige" Gewinnung von Biodiesel überflüssig ist, wäre die Holzvergasung
der ideale Antrieb im PK-Fall.
https://de.wikipedia.org/wiki/Holzgas
Gruß, Exlibris

---
Die Feder ist mächtiger als das Schwert. Denn wer das Schwert
wählt, wird durch das Schwert umkommen.(Original Exlibris)

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