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Silberschwinge(R)

Rhein-Main,
05.01.2018, 21:03
 

Mal was anderes (Biblische Prophezeiungen / Zusammenh�nge)

Hallo zusammen,

hab ich grade wieder gefunden und wollte es euch nicht vorenthalten:

Herr, Du hast den Stab erhoben,
ich sah es hier als Wolkenbild,
wenn díe wilden Reiter toben,
diene uns Dein Herz als Schild.
So wird sein von kurzer Dauer,
was wir uns selbst gesät;
erwachen werden wir in Trauer,
weil alles nicht mehr zählt.
Doch jenen den Du Augen gabst,
zu sehen was da ist,
deren Seelen Du erlabst,
weil stets Du ja in allem bist.
Ihnen gibst Du Trost und Stütze
und das Wissen von der Zeit,
dass es ihnen gar viel nütze
und erspare auch viel Leid.
Oh Herr, lass Gnade walten,
all jenen lauten Spöttern,
ihnen wird's das Herz erkalten,
huld'gen sie nur falschen Göttern.

Der Stab war ein Wolkenbild über Frankfurt am Main, welches aussah wie ein Hirtenstab - geschrieben am 11. April 2007.

Gruß Silberschwinge

Appzerus(R)

05.01.2018, 22:52

@ Silberschwinge
 

Mal was anderes

» Hallo zusammen,
»
» hab ich grade wieder gefunden und wollte es euch nicht vorenthalten:
»
» Herr, Du hast den Stab erhoben,
» ich sah es hier als Wolkenbild,
» wenn díe wilden Reiter toben,
» diene uns Dein Herz als Schild.
» So wird sein von kurzer Dauer,
» was wir uns selbst gesät;
» erwachen werden wir in Trauer,
» weil alles nicht mehr zählt.
» Doch jenen den Du Augen gabst,
» zu sehen was da ist,
» deren Seelen Du erlabst,
» weil stets Du ja in allem bist.
» Ihnen gibst Du Trost und Stütze
» und das Wissen von der Zeit,
» dass es ihnen gar viel nütze
» und erspare auch viel Leid.
» Oh Herr, lass Gnade walten,
» all jenen lauten Spöttern,
» ihnen wird's das Herz erkalten,
» huld'gen sie nur falschen Göttern.
»
» Der Stab war ein Wolkenbild über Frankfurt am Main, welches aussah wie
» ein Hirtenstab - geschrieben am 11. April 2007.
»
» Gruß Silberschwinge

Danke ... in dem Moment fällt mir gerade mal wieder dieses ein :

Spuren im Sand

Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen
war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte,
daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur
zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten
meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am
meisten brauchte?"

Da antwortete er:
"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie
allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen."

:flower:

---
So seid nun wach allezeit und betet, daß ihr würdig werden möget, zu entfliehen diesem allem, das geschehen soll, und zu stehen vor des Menschen Sohn. Lukas 21.36

Silberschwinge(R)

Rhein-Main,
06.01.2018, 20:15

@ Appzerus
 

Mal was anderes

Danke Dir auch, Appzerus,

wer weiß schon wie oft wir nur eine Spur sehen und gar nicht merken, dass wir getragen werden.
Es gibt ja diese schöne Aussage, dass der einem tragen hilft, der es einem aufgegeben hat und da ist viel Wahrheit dran.

Gruß Silberschwinge

Appzerus(R)

07.01.2018, 13:18

@ Silberschwinge
 

Mal was anderes

» Danke Dir auch, Appzerus,
»
» wer weiß schon wie oft wir nur eine Spur sehen und gar nicht merken, dass
» wir getragen werden.
» Es gibt ja diese schöne Aussage, dass der einem tragen hilft, der es
» einem aufgegeben hat und da ist viel Wahrheit dran.
»
... Ja Silberschwinge, so wollen wir es wenigstens glauben und hoffen,auch wenn es viele Stunden gibt in denen das sehr schwer fällt ... mir war diesbezüglich noch eine Geschichte im Sinn, dessen Ausgang mir aber leider nicht mehr ganz bewusst war ... hab sie aber nach etwas suchen wieder gefunden,und
wieder gleichermaßen davon berührt


Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern



Es war ganz grausam kalt; es schneite und es begann dunkler Abend zu werden; es war auch der letzte Abend im Jahre, Silvesterabend. In dieser Kälte und in diesem Dunkel ging auf der Straße ein kleines, armes Mädchen mit bloßem Kopf und nackten Füßen. Ja, sie hatte ja freilich Pantoffeln angehabt, als sie von zu Hause wegging, aber was konnte das helfen! Es waren sehr große Pantoffeln, ihre Mutter hatte sie zuletzt benützt, so groß waren sie, und die verlor die Kleine, als sie über die Straße eilte, weil zwei Wagen so schrecklich schnell vorbeifuhren. Der eine Pantoffel war nicht zu finden, und mit dem andern lief ein Junge davon; er sagte, daß er ihn als Wiege benützen könne, wenn er selbst Kinder bekomme.

Da ging nun das kleine Mädchen auf den kleinen, nackten Füßen, die rot und blau vor Kälte waren; in einer alten Schürze trug sie eine Menge Schwefelhölzer, und mit einem Bund in der Hand ging sie dahin. Keiner hatte ihr während des ganzen Tages etwas abgekauft, keiner ihr einen kleinen Schilling gegeben; hungrig und verfroren ging sie dahin und sah so verschüchtert aus, das arme kleine Wurm! Die Schneeflocken fielen in ihre langen, blonden Haare, die sich so schön um den Nacken lockten; – aber an die Pracht dachte sie freilich nicht. Aus allen Fenstern leuchteten Lichte, und dann roch es da in der Straße so herrlich nach Gänsebraten; es war ja Neujahrsabend, – ja, daran dachte sie.

Hinten in einer Ecke zwischen zwei Häusern, das eine sprang ein wenig mehr in die Straße vor als das andere, da setzte sie sich hin und kauerte sich zusammen. Die kleinen Beine hatte sie hinaufgezogen unter sich, aber sie fror noch mehr und heimgehen durfte sie nicht, sie hatte ja keine Schwefelhölzer verkauft, keinen einzigen Schilling bekommen, ihr Vater würde sie schlagen. Und kalt war es auch daheim, sie hatten nur grade das Dach über sich, und da pfiff der Wind herein, obschon Stroh und Lumpen in die größten Spalten gestopft waren. Ihre kleinen Hände waren beinahe ganz tot vor Kälte. Ach, ein kleines Schwefelholz konnte gut tun! Hätte sie nur gewagt, eines aus dem Bund zu ziehen, es an der Wand anzustreichen und die Finger daran zu wärmen! Sie zog eines heraus. „Ritsch!“ wie das sprühte, wie es brannte! Es war eine warme klare Flamme wie eine kleine Kerze, als sie die Hand darum hielt; es war ein wunderbares Licht! Dem kleinen Mädchen schien es, als säße sie vor einem großen Eisenofen mit blanken Messingkugeln und Messingtrommel; das Feuer brannte so herrlich, wärmte so gut; nein, was war das! – Die Kleine streckte schon die Füße aus, um auch diese zu wärmen, – da erlosch die Flamme. Der Ofen verschwand, sie saß mit einem kleinen Stumpf eines abgebrannten Schwefelholzes in der Hand.

Ein neues wurde angesteckt, es brannte, es leuchtete, und wie der Schein auf die Mauer fiel, wurde sie durchsichtig wie ein Schleier; sie sah ganz bis in die Stube hinein, wo der Tisch mit einem schimmernden weißen Tuch gedeckt stand mit seinem Porzellan, und herrlich dampfte die gebratene Gans, die mit Pflaumen und Äpfeln gefüllt war; und was noch prächtiger war, die Gans sprang von der Schüssel, wackelte über den Boden mit Gabel und Messer im Rücken, ganz hin zu dem armen Mädchen kam sie; da erlosch das Schwefelholz, und es war nur die dicke, kalte Mauer zu sehen.

Sie zündete ein neues an. Da saß sie unter dem herrlichsten Weihnachtsbaum, der war noch größer und noch mehr geputzt als der, den sie am letzten Weihnachtsabend durch die Glastüre bei dem reichen Kaufmann gesehen hatte. Tausend Lichte brannten an den grünen Zweigen, und bunte Bilder wie die, die die Ladenfenster schmückten, sahen auf sie herab. Die Kleine streckte beide Hände hoch, – da erlosch das Schwefelholz. Die vielen Weihnachtslichter stiegen höher und höher, sie sah, es waren nur die klaren Sterne, einer von ihnen fiel und bildete einen langen Feuerstreifen am Himmel.

„Nun stirbt da jemand!“ sagte die Kleine, denn die alte Großmutter, die die Einzige war, die gut zu ihr gewesen, aber jetzt tot war, hatte gesagt: Wenn ein Stern fällt, steigt eine Seele empor zu Gott!

Sie strich wieder ein Schwefelholz an die Mauer, es leuchtete im Umkreis, und in dem Glanz stand die alte Großmutter, so hell, so leuchtend, so mild und gesegnet.

„Großmutter!“ rief die Kleine, „oh, nimm mich mit! Ich weiß, du bist fort, wenn das Schwefelholz ausgeht, fort, wie der warme Ofen, der herrliche Gänsebraten und der große, prachtvolle Weihnachtsbaum!“ – Und sie strich in Eile den ganzen Rest Schwefelhölzer an, die im Bund waren, sie wollte die Großmutter recht festhalten; und die Schwefelhölzer leuchteten mit einem solchen Glanz, daß es heller war als am lichten Tag. Großmutter war früher niemals so schön gewesen, so groß; sie hob das kleine Mädchen auf ihren Arm, und sie flogen in Glanz und Freude so hoch, so hoch! Und da war keine Kälte, kein Hunger, keine Angst – sie waren bei Gott!

Aber in der Ecke beim Hause saß in der kalten Morgenstunde das kleine Mädchen mit roten Wangen, mit einem Lächeln um den Mund – tot, erfroren am letzten Abend des alten Jahres. Der Neujahrsmorgen ging auf über der kleinen Leiche, die mit Schwefelhölzern dasaß, von denen ein Bund fast abgebrannt war. Sie hat sich wärmen wollen, sagte man; niemand wußte, was sie Schönes gesehen, in welchem Glanz sie mit der alten Großmutter zur Neujahrsfreude eingegangen war!

von : Hans Christian Andersen:flower:

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So seid nun wach allezeit und betet, daß ihr würdig werden möget, zu entfliehen diesem allem, das geschehen soll, und zu stehen vor des Menschen Sohn. Lukas 21.36

Silberschwinge(R)

Rhein-Main,
07.01.2018, 21:01

@ Appzerus
 

Mal was anderes

Da sagste was wahres Appzerus.

Und vielen vielen Dank für die Geschichte, ich kenn sie auch - ja das kann einem dann schon in den Sinn kommen und vieles was wir vorher nicht verstanden, fällt einem plötzlich wie Schuppen von den Augen. Ich wünsch Dir noch viele solcher Erkenntnisse.

Lieben Gruß Silberschwinge

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