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Johannes(R)

E-Mail

06.01.2012, 18:48
 

Bibelstelle für das Forum (Biblische Prophezeiungen / Zusammenh�nge)

"Nachdem Gott in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise
zu den Vätern geredet hat durch die Propheten,
hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn.
Ihn hat er eingesetzt zum Erben von allem,
durch ihn hat er auch die Welten geschaffen"


[Hebräerbrief 1:1-2]

---
"Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen"

Zitrone(R)

E-Mail

06.01.2012, 18:57

@ Johannes
 

Bibelstelle für das Forum

Hallo Johannes,

nun verlinke ich mal die Einschätzung der Astro-Lügen zu 2012;

ihre Einschätzung zu 2011 als Vergleich:

http://www.astro-seiten.de/jahr2012.html


http://www.astro-seiten.de/2011prognose.html



Gruss
z

Leionel(R)

München,
06.01.2012, 20:55

@ Johannes
 

Bibelstelle für das Forum

» "Nachdem Gott in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei
» Weise
» zu den Vätern geredet hat durch die Propheten,
» hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn.
» Ihn hat er eingesetzt zum Erben von allem,
» durch ihn hat er auch die Welten geschaffen"

»
» [Hebräerbrief 1:1-2]

Hallo Johannes,

da hast du eine schöne Bibelstelle ins Forum gestellt. Sie regt mich zum Nachdenken an.

Da ist zum Beispiel "Jesus Christus" vor ca 2000 Jahren auf der Erde geboren worden und soll aber alle Welten vor seiner Geburt mit erschaffen haben.

Wie werden Welten erschaffen, wie kann man sich das vorstellen ?

Oder auch gleich die Frage wie kann Gott und auch sein Sohn Jesus Christus allgegenwärtig sein ?

Wie kann der normale Mensch auf Erden solche schweren Dinge verstehen.

Leionel

Rubenstein(R)

06.01.2012, 21:38

@ Leionel
 

Bibelstelle für das Forum

Hallo Leionel,

was die Erschaffung der Welten betrifft, hole ich gern etwas aus:

Gott hat eine annähernde Kopie von sich erschaffen. Sozusagen einen Klon.

Diese annähernde Kopie ist die GANZE Schöpfung, also „die sichtbare und die unsichtbare Welt“. Sie unterscheidet sich vom Schöpfer, also vom Original, in einem wesentlichen Punkt. Sie ist „bloß“ eine Schöpfung, und damit hat sie eine Ursache, einen Anfang und ein Ende – wohingegen der Allheilige selbst keinerlei Ursache, keinen Anfang und kein Ende hat.

Gott, der Schöpfer, hat Seine Schöpfung mit dem hebräischen Buchstaben Bet geschaffen. Der Zahlenwert von Bet ist Zwei, das heißt: In all ihren Facetten und ihrem ganzen Wesen nach ist Seine Schöpfung bipolar, das heißt, alles in der Schöpfung hat seinen Gegensatz!

Kabbalisten nennen die Schöpfung auf Hebräisch „adam kadmon“. Übersetzt heißt das: „Der ursprüngliche Mensch“. Eine andere Bezeichnung ist „adam rishon“, das heißt: „Der erste Mensch“. In beiden Fällen ist dasselbe gemeint. Dieser „Mensch“ umfasst die GANZE Schöpfung, das heißt, er IST die ganze Schöpfung, sowohl die sichtbare als auch die unsichtbare Welt.

Nach kabbalistischem Verständnis hat Gott also nicht zwei, nicht drei und auch nicht Milliarden von Menschen erschaffen, sondern nur einen einzigen. Diesen einen Menschen hat Er „in Seinem Bilde“ erschaffen, „ad imaginem Dei“, das heißt auf Sein Bild hingeordnet – eben als Seine „Fast“-Kopie.

„Adam kadmon“ ist also bipolar. Er hat eine unsichtbare „männliche“ und eine sichtbare „weibliche“ Seite.

Das geistige Universum ist für unsere irdischen Augen unsichtbar. Die Torah nennt diese unsichtbare Welt „Mann“.

Die sichtbare Seite ist unser „körperliches“ Universum. Die Torah nennt das physische Universum in Gen. 2,21 „Frau“.

Wenn das 1. Kapitel der Genesis von „Gott“ spricht, ist der Schöpfergott gemeint. Der Ursprung von allem. Im hebräischen Text steht dafür das Wort „Elohim“.

Im 2. Kapitel der Genesis ist aber nicht von „Gott“, sondern von „Gott der Herr“ die Rede. Im hebräischen Text steht da „Adonai Elohim“. Im 2. Kapitel wird also eine völlig andere Schöpfungsgeschichte erzählt. In ihr ist der Mensch nämlich schon da.

Und da – wie ich oben bereits sagte – die Welt mit dem Buchstaben Bet (Zahlenwert 2) erschaffen wurde, muss der in der Welt wirkende Gott (also nicht der Schöpfergott) ebenfalls seinen Gegensatz haben: Und das ist die Schlange.

„Gott der Herr“ und „Schlange“ – das heißt, das „Gute“ und das „Böse“, das Heil und das Unheil – gehen vom selben Schöpfergott (Elohim) aus (Isaias 45,7). In diesem Zusammenhang muss man wissen, dass die hebräischen Ausdrücke für „Messias“ (meshiach) und „Schlange“ (nachash) denselben Zahlenwert, nämlich 358, haben. Die Schlange ist der körperliche Messias. Sie hat dem Menschen etwas zu bieten. Sie bietet das Königreich von dieser Welt, das Königreich der unendlichen Entwicklung, also das glatte Gegenteil dessen, was die eigentliche Bestimmung des Menschen ist: Weg von der unendlichen Entwicklung, zurück zur Einheit mit Gott.

Also noch mal, damit es ganz klar wird:

1. Der Ewige, der Schöpfergott (Elohim), hat keinerlei „bösen“ Gegenspieler (es sei denn, man möchte Seinen Klon, die Schöpfung, als solchen bezeichnen).

2. „Gott der Herr“ (Adonai Elohim) hat ALLERDINGS einen Gegenspieler. Das ist die Schlange – aber nur INNERHALB der Schöpfung.

Die Torah kennt nur einen Gott, aber sie unterscheidet zwei Gottbegriffe:

1. „Elohim“ – das ist der ewige, allheilige Schöpfergott, von dem wir uns keinerlei Bild machen dürfen und auch nicht können.

2. „Adonai Elohim“ – das ist „Gott der Herr“, der uns (zusammen mit seinem Gegenspieler) auf unserem Weg von der Zweiheit zurück zur Einheit begleitet und sich vor zweitausend Jahren im Messias auch physisch zentriert hat.

Da Gott jede mögliche Entwicklung in Raum und Zeit vorausgesehen hat – also auch die Möglichkeit, dass sich sein Ebenbild gegen Ihn auflehnen wird –, schuf er innerhalb des „adam kadmon“ „vorsorglich“ vier Welten.

„Von oben nach unten“ bzw. „von innen nach außen“ nennt man diese vier Welten:

1. „olam aziluth“ – die Welt, die bei Gott ist
2. „olam briah“ – die Welt der Schöpfung
3. „olam yetzirah“ – die Welt der Formung
4. „olam assiah“ – die Welt der Tat.

Die „Welt der Tat“ ist die unterste bzw. äußerste Welt. Sie ist unsere „Welt der Erscheinungen“, in der unser Bewusstsein (bewirkt durch den Sündenfall) physisch zentriert ist. Diese Welt ist unser „mizraim“, das heißt: „Ägypten“, unser Exil, von dem aus wir den Wiederaufstieg nach Kanaan, zurück zur Einheit, mithilfe des Erlösers finden müssen.

Gott als die „1“ steht also Seinen 4 Welten gegenüber.

Dieses „1:4 Prinzip“ begegnet uns überall in der Heiligen Schrift.

1. Die Zahlenwerte von „Baum des Lebens“ („ez hachaim“ = 233) und „Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“ („ez hada’at tov vera“ = 932), verhalten sich wie 1 zu 4.

2. In Gen 2,10 lesen wir, dass sich EIN Strom in 4 Arme teilt: Pischon, Gichon, Tigris und Euphrat.

3. Jesus am Kreuz ist die „1“ im Verhältnis zu den 4 Richtungen des Kreuzes.

4. Christus ist die „1“ in der Mitte der 4 Evangelien (Hier sehen wir also überdeutlich, dass unter der Anleitung des Heiligen Geistes unter mehreren Evangelien genau 4 Evangelien ausgewählt werden MUSSTEN).

5. In der Johannesoffenbarung lesen wir in 4,6-7, dass vor dem EINEN göttlichen Thron genau 4 Lebewesen stehen: Löwe, Stier, Mensch, Adler. Übrigens werden seit dem 4. Jahrhundert die vier Evangelisten durch vier geflügelte Symbole dargestellt: Ein Mensch versinnbildlicht Matthäus, der Löwe Markus, der Stier Lukas und der Adler Johannes.

Auch die Torah besteht aus 4 Schichten:

Rabbi Shim’on sprach: „Wehe dem Menschen, welcher meint, dass die Torah uns Erzählungen der Welt, törichte Geschichten erzählen will. Denn wäre dem so, dann vermöchten wir eine andere Torah zu verfassen mit mehr solchen törichten Geschichten. Ginge es nur um Dinge der Welt, dann gibt es selbst in den profanen Büchern schönere Dinge, dann gehen wir in ihren Spuren und machen aus ihnen eine ähnliche Torah. Vielmehr sind alle Worte der Torah höhere Worte, höhere Geheimnisse. Denn siehe: Die obere und untere Welt sind in ein Gleichgewicht gestellt …“

Das „Obere“ und das „Untere“ besteht aus jeweils vier Schichten.

Beginnen wir mit dem „Unteren“:

1. Hülle = die Erzählungen der Torah
2. Leib = die Gesetze der Torah
3. Seele = die ureigentliche Torah
4. Seele der Seelen = der Logos (Adonai Elohim)

Das „Obere“ wird wie folgt unterteilt:

1. Hülle = die Himmel und ihr Heer
2. Leib = die Gemeinschaft Israels
3. Seele = die Herrlichkeit Israels
4. Seele der Seelen = der heilige Alte (Elohim)

Gruß,
R.

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