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Regine(R)

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30.12.2015, 14:28
 

Vorsorge und Vorsehung Gottes (Archiv_Vorsorge)

Thread gesperrt

Ich habe zum Thema Vorsehung Gottes noch kaum Einträge im Forum gefunden und möchte dieses Thema einmal herausgreifen, da es sicher unzählige Situationen geben wird, in denen wir auch mit der besten Vorsorge an unsere Grenzen stoßen werden.

Daß Vorsorge zur rechten Zeit nötig ist, ist gar keine Frage. Es wäre dumm, man würde sich nicht Gedanken darüber machen. Aber selbst wenn wir gut vorgesorgt haben, können wir bei vorhandenen Vorräten nicht unsere Nachbarn und Bekannten verhungern oder Entbehrungen erleiden lassen, wenn wir Abhilfe schaffen können. Das bedeutet, daß auch die beste Vorsorge schnell dahin sein kann, je größer der Personenkreis wird, der bei uns anklopft.

Bei Sulema ist zu lesen, daß in der kommenden schwierigen Zeit nicht nur unser Glaube geprüft wird, sondern auch unsere Nächstenliebe. Das können wir uns nicht dick genug hinter die Ohren schreiben und gewissermaßen als Richtschnur während der kommenden Ereignisse ständig vor Augen halten.


Sowohl bei Lungenschmidt als auch bei Sulema ist zu lesen, daß uns die Vorsehung Gottes helfen wird bis zum Wunderwirken, vorausgesetzt wir leben in innerem Frieden, vertrauen auf Gottes Hilfe, und teilen das Wenige, das wir haben, freudig mit unseren Nächsten. Das sind gewissermaßen die "Voraussetzungen" dafür.

Angst, Unruhe, Stress blockieren den Gnadenfluß. Wir würden uns also selbst schaden, wenn wir angesichts einer leer werdenden Küche oder Wassermangels in Unruhe geraten, und beim Nachdenken über Beschaffungsmaßnahmen „heißlaufen“, oder gar auf dumme Gedanken kommen. Nicht das Überleben ist das Wichtigste, sondern auch dann noch ist ein Leben nach den 10 Geboten das Wichtigste, ein Leben in Gottes- und Nächstenliebe, auch wenn uns das Kreuze abverlangt.


Die beste geistige Vorbereitung für dieses Thema sind meiner Erfahrung nach die Bücher von Sulema: „Ich bereite euch auf dieses Ereignis vor: Die Erleuchtung eures Gewissens“. Es ist nicht nur eine Vorbereitung auf die Gewissenserleuchtung, sondern auf die anstehende schwierige Zeit überhaupt. In mir ist diesbezüglich jede Angst und Sorge verschwunden, sodaß ich diese Bücher wenigstens den Katholiken unter uns wärmstens empfehle.

Das Hauptaugenmerk der Bücher ist aber sicher die Vorbereitung auf das Einzelgericht durch Jesus noch vor Beginn der Drangsal. Es schärft den Blick für etwaige Sünden, die zur Gewohnheit geworden sind, die man gar nicht mehr merkt, die bei der Gewissenserleuchtung von Jesus aber aufgedeckt werden und während der Reinigung geläutert werden müssen. Ich will nur einen Punkt herausgreifen: das Richten. Der Himmel sagt, daß wir das Richten schon gar nicht mehr merken - so ist es uns zur zweiten Haut geworden. Unsere Köpfe seien voll mit Richten. Die Bibel sagt dagegen, die Liebe schuldet ihr einander immer (Röm 13,8). Das sollten wir uns gerade auch im interkonfessionellen Miteinander immer vor Augen halten.


Gott ist es ja daran gelegen, daß Sein Volk diese schwierige Zeit überlebt und übersteht, um die gereinigte Erde von Neuem zu bevölkern. Wir dürfen daher wirklich mit jedweder Hilfe Gottes rechnen. Es wird zwar Einzelnen nicht erspart bleiben, daß sie während der Christenverfolgung ihr Leben lassen müssen oder auf natürliche Weise heimgerufen werden, aber bei Sulema ist auch zu lesen, daß es einzelne Menschen geben wird, die diese Verfolgung für die anderen stellvertretend freiwillig auf sich nehmen. Ich kann mir nur vorstellen, daß damit die heutigen Sühneseelen gemeint sind - es gibt gar nicht so wenige Stigmatisierte in unserer Zeit.

Bei Sulema ist zu lesen, daß es uns ergehen wird wie der Witwe von Sarepta: Der Ölkrug wird nicht versiegen und der Mehltopf nicht leer werden (1 Kön 17,16).

Dasselbe hat Lungenschmidt bei seinem Sterbeerlebnis im Himmel gesagt bekommen. Ihm wurde ein Bauer gezeigt, der während des Jugoslawien-Krieges sein letztes Stück Vieh schlachtete und eingefroren hat. Die Kühltruhe wurde nie vollends leer und füllte sich wieder, sodaß er und seine Nachbarn genug zu essen hatten. Lungenschmidt ist auf einer Wallfahrt nach Jugoslawien diesem Bauern dann später reell begegnet. Als sie sich ihre Erlebnisse gegenseitig erzählten, mußten sie beide über die Güte Gottes weinen.

Gärtner

30.12.2015, 14:42

@ Regine
 

Vorsorge und Vorsehung Gottes

 

Danke Regine für Deinen neuen Beitrag, den ich wieder einmal als eine Bereicherung empfinde!


» Bei Sulema ist zu lesen, daß in der kommenden schwierigen Zeit nicht
» nur unser Glaube geprüft wird, sondern auch unsere Nächstenliebe.
» Das können wir uns nicht dick genug hinter die Ohren schreiben und
» gewissermaßen als Richtschnur während der kommenden Ereignisse ständig
» vor Augen halten.

» Bei Sulema ist zu lesen, daß es uns ergehen wird wie der Witwe von
» Sarepta: Der Ölkrug wird nicht versiegen und der Mehltopf nicht
» leer werden (1 Kön 17,16).

Das setzt in der Tat tiefes Gottvertrauen voraus und wirklich gelebte Nächstenliebe. Auf der anderen Seite kann es auch all jenen Hoffnung geben, die im Moment nicht über die finanziellen Mittel verfügen, um sich für ein Jahr oder länger mit Lebensmittel etc. einzudecken. Nach dieser Verheißung (1 Kön 17,16) wird Gott auch das Wenige mehren, das diese Menschen an Vorräten besitzen werden, wenn die Not, die Drangsal beginnt.

xxxAmanito(R)

Homepage

Wien,
30.12.2015, 16:54
(editiert von Amanito, 30.12.2015, 17:05)

@ Regine
 

Leidensmaximierung durch Teilen

 

Hi Regine,
dem halte das Gleichnis mit den 10 Jungfrauen dagegen als Prepper-Parabel. Hier wird ganz klar gesagt: wer zu spät kommt (und nicht vorbereitet ist), den bestraft das Leben. Der "Bräutigam" meint Christus.
Schlüsselsatz ist das NEIN der Klugen zum frechen Begehr der Dummen, denn sonst würde es für weder für die Klugen noch die Dummen reichen -> Verdopplung des Leidens. Das führt zur von den Gutmenschen praktizierten Leidensmaximierung (auch in der kommenden Prüfung). Dieses Gleichnis ist auch eine klare Absage an Verantwortungslosigkeit & Dummheit, daher eine Absage an die Irrlehre des Sozialismus = Leben auf Kosten anderer.
Daß es immer wieder Wunder/ Siddhis gibt, ist klar, aber daß ist eine sehr seltene Gnade, nichts worauf man sich faul verlassen sollte: Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott. Konfuzius dazu: "Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. Lehre einen Mann zu fischen und du ernährst ihn für sein Leben."
Manfred

Dann wird das Himmelreich gleichen zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und gingen hinaus, dem Bräutigam entgegen. Aber fünf von ihnen waren töricht und fünf waren klug. Die törichten nahmen ihre Lampen, aber sie nahmen kein Öl mit. Die klugen aber nahmen Öl mit in ihren Gefäßen, samt ihren Lampen. Als nun der Bräutigam lange ausblieb, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein. Um Mitternacht aber erhob sich lautes Rufen: Siehe, der Bräutigam kommt! Geht hinaus, ihm entgegen! Da standen diese Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen fertig. Die törichten aber sprachen zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, denn unsre Lampen verlöschen. Da antworteten die klugen und sprachen: Nein, sonst würde es für uns und euch nicht genug sein; geht aber zum Kaufmann und kauft für euch selbst. Und als sie hingingen zu kaufen, kam der Bräutigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit, und die Tür wurde verschlossen. Später kamen auch die andern Jungfrauen und sprachen: Herr, Herr, tu uns auf! Er antwortete aber und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Ich kenne euch nicht. Darum wachet! Denn ihr wisst weder Tag noch Stunde.

Xforscher(R)

30.12.2015, 17:27

@ xxxAmanito
 

Leidensmaximierung durch Teilen

 

Hallo Regine,

ich kann auch nur jedem raten sich zu bevorraten und am besten gleich für seine Nachbarn mit. Verlasst Euch nicht zu sehr auf Gottes Gnade, denn wie ich schon mal geschrieben habe, hat Jeder der weiß was kommt auch die Pflicht sich vorzubereiten.

Gott könnte sonst vielleicht sagen: "Ich habe Dich lange genug gewarnt. Du wolltest meine Warnungen aber nicht hören und hast Dich komplett auf mich verlassen!"

Also, bereitet Euch so gut es eben geht physisch und mental auf das Kommende vor. Schaden wirds sicher nicht.

Ich werde u.a. sehr viel Roggen und Weizen einlagern, jeweils 10 Säcke, also ca. 1000kg. Das hält ewig. Man kann daraus alles mögliche herstellen und auch wieder aussähen. Ein Sack Getreide kostet bei Raiffeisen ca. 15,- €.

Des Weiteren werde ich meine Nachbarn und Freunde noch vor dem Geschehen einweihen und ihnen nahelegen sich ebenfalls vorzubereiten. Dazu gibt es dann eine kleine Checkliste.

Versteht mich nicht falsch. Natürlich ist Gottes Gnade wichtig, aber in erster Linie habe ich persönlich durch mein Wissen eine Verantwortung für mich und meine Familie erhalten. Vielleicht ja sogar von Gott?! Wer weiß. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es richtig ist.

Grüße xForscher

---
"Jedes böse Erwachen setzt einen tiefen Schlaf voraus"
Autarkes Leben in Ungarn: hofinungarn@gmail.com

Regine(R)

E-Mail

30.12.2015, 19:20
(editiert von Regine, 30.12.2015, 21:24)

@ Xforscher
 

Mt 25,31-40

 

Das ist doch selbstverständlich, daß wir Vorräte anlegen! Darüber brauchen wir doch kein Wort verlieren.

Aber wenn wirklich alle Stricke reißen, und auch zig eingelagerte Säcke Getreide, auch die der Nachbarn, gewalttätig von marodierenden Banden geplündert werden, und der tiefste Brunnen kein Wasser mehr hat und die Quellen versiegen, und Gott das so zuläßt..... was dann? Und Du wirklich nichts mehr tun kannst, und Du nur noch Gott und Deinen Glauben hast – dann, ja dann... ....dann besinne Dich auf Gott, daß Er auch noch helfen kann. Bewahre die Ruhe und den Frieden und werde nicht kopflos...

So war es gemeint.


Ich weiß nicht, ob man das Gleichnis mit den klugen und törichten Jungfrauen so "materialistisch" deuten kann. Normalerweise steht in der Bibel das Öl für den Heiligen Geist und das Licht (Lampe) für das Licht des Glaubens. Es geht also darum, den Glauben nicht zu verlieren, und dafür zu sorgen, daß wir ihn mit Heiligem Geist, z.B. dem Wort Gottes und durch Gebet etc. nähren. Und diese Zeit, die Lampe am Brennen zu halten, müssen wir uns nehmen, auch wenn es drunter und drüber geht, sonst erleiden wir Schiffbruch im Glauben. Hier müssen wir gegebenenfalls ein Nein aussprechen, und uns die Zeit für eine Zeit mit Gott nehmen. So verstehe ich das Gleichnis. Es ist die Sorge um den eigenen Glauben, das Überleben im Glauben. Nur wer seinen Glauben nicht verliert und im Glauben standhaft bleibt, wird das Gelobte Land sehen....


Ich möchte noch eine Bibelstelle zitieren, in der Jesus selbst im Zusammenhang mit Seinem Zweiten Kommen davon spricht, daß wir danach gerichtet werden, was wir für einen Seiner geringsten Brüder getan oder nicht getan haben. Entscheidend ist hier eben dieser Zusammenhang zwischen den beiden Dingen:

Mt 25, 31-40
Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen. Und alle Völker werden vor ihm zusammengerufen werden und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet. Er wird die Schafe zu seiner Rechten versammeln, die Böcke aber zur Linken. Dann wird der König denen auf der rechten Seite sagen: Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, nehmt das Reich in Besitz, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist.
Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen. Dann werden ihm die Gerechten antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und dir zu essen gegeben, oder durstig und dir zu trinken gegeben? Und wann haben wir dich fremd und obdachlos gesehen und aufgenommen, oder nackt und dir Kleidung gegeben? Und wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen? Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.
Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen: Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist!
Denn ich war hungrig und ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich nicht aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir keine Kleidung gegeben; ich war krank und im Gefängnis und ihr habt mich nicht besucht. Dann werden auch sie antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder obdachlos oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht geholfen? Darauf wird er ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan. Und sie werden weggehen und die ewige Strafe erhalten, die Gerechten aber das ewige Leben.

(Hervorhebungen von mir)

xxxAmanito(R)

Homepage

Wien,
30.12.2015, 20:18

@ Regine
 

Mt 25,31-40

 

Hi Regine,
ich meine, die korrekte Auslegung einer Bibelstelle wird durch die Zahlen vorgegeben. Hier mit den 5+5 Jungfrauen haben wir die Zahl 5 des Menschen dominant, insofern ist diese Stelle menschlich=grobstofflich gemeint. Wäre es 7+7 müßte man es feinstofflich interpretieren.
Manfred

Gärtner

30.12.2015, 21:09

@ Regine
 

Vorsorge und Vorsehung Gottes

 

Auch in dieser kurzen Botschaft wird dazu aufgerufen Vorräte zu sammeln.

Veröffentlicht am 24.10.2015

https://www.youtube.com/watch?v=JTEvcFlLmKE

Regine(R)

E-Mail

31.12.2015, 19:26

@ Gärtner
 

Glaubensnacht

 

Hallo Amanito,

zu der Zahlensymbolik kann ich leider gar nichts sagen. Ich kenne sie nicht, und weiß auch nicht, worin sie wurzelt. Ich höre von Dir zum ersten mal davon. Weiß auch nicht, was sie für die Bibelauslegung „leisten“ kann. Mich beschleicht aber ein gewisses Unbehagen, eine Zahlentabelle zur Deutung der Schrift zu „brauchen“.

Jesus hat in Joh 14,26 gesagt „Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren….“. Ich kenne auch den Satz „Der Heilige Geist legt die Schrift aus.“

Nachdem die Bibelstelle in Matthäus konkreter als konkret ist, und klar ausgedrückt ist, was Jesus sich von uns in puncto Nächstenliebe wünscht, kann es nicht sein, daß Er an anderer Stelle mit einem Gleichnis genau das Gegenteil aussagen will. Von daher glaube ich, daß Deine Deutung wohl nicht zutrifft und bleibe bei der eher üblichen Deutung, den Glauben nicht erlöschen zu lassen. Man kann das aber sicher noch tiefer und besser ausdeuten, wie ich es getan habe.

Ich bin Dir aber sehr dankbar für diese Bibelstelle, weil es die einzige Bibelstelle ist, die mir bisher in die Finger kam, die im Hinblick auf das baldige Zweite Kommen Jesu (symbolisiert im Kommen des Bräutigams) den Aspekt der Glaubensprüfung in einer Glaubensnacht zum Inhalt hat.

Wie wir aus den Prophezeiungen wissen, ist ein „Glaubensabfall wie noch nie“ vorhergesagt, auch daß es selbst für Gläubige schwierig sein wird, in der Zeit der großen Not den Glauben zu bewahren. Unter diesem Gesichtspunkt passt die Deutung, daß wir in dieser kommenden "Glaubensnacht“ auf unseren eigenen Glauben besonders aufpassen müssen (die Lampe am Brennen halten), sehr gut. Wir können in der „Nacht“ aus dem Gleichnis auch die Glaubensnacht der kommenden Kirchenverfolgung sehen: Wir werden nur im Untergrund oder zu nächtlicher Stunde uns noch als Kirche treffen können. Zuletzt, unmittelbar vor dem Zweiten Kommen Jesu, sogar noch die Dreitägige Finsternis – also eine ganz reelle „Nacht“, in der wir Christen uns unter äußerst schwierigen Umständen auf die Begegnung mit Jesus bereiten müssen.

Alles in allem eine sehr bedeutsame Bibelstelle, die sehr gut zur kommenden schwierigen Zeit paßt.

xxxAmanito(R)

Homepage

Wien,
03.01.2016, 00:20

@ Regine
 

Glaubensnacht

 

Hi Regine!
Mathematik ist die universelle Sprache Gottes, es ist mE der Schlüssel zu allem & damit das vom Hl. Geist Gelehrte. Das war den Philosophen im alten Griechenland noch klar, ist seither alles verloren gegangen. Das 1. Kommen von Christus reflektiert die Zahl 1 als erster noch roher Impuls (Yang), das 2. Kommen reflektiert das Kommen in die Materie (=Zahl 2 Yin).
Mir ist das herkömmliche christliche Denken viel zu einfach & zu linear, so kommt man nicht weiter über einen gewissen Punkt. Siehe dazu auch der verlorene Sohn, wo viel mehr Freude herrscht über den zurückgekommenen vorher verlorenen Sohn als über den immer 'braven'. Lukas 15:7 stellt fest: "Ich sage euch: Ebenso wird auch im Himmel mehr Freude herrschen über einen einzigen Sünder, der umkehrt, als über 99 Gerechte, die es nicht nötig haben umzukehren." Wer alles gewinnen will, muß bereit sein, vorher alles zu verlieren - auch den Glauben.
Manfred

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