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Johannes(R)

E-Mail

06.02.2007, 00:06
 

Schutz des Computers vor Online-Angriffen (Archiv_Datenschutz)

Hallo Forum,

heute wurde ja entschieden, da� die sog. "Online-Hausdurchsuchung" nicht zul�ssig ist - und der Staat hat beschlossen, da� dann eben die Gesetze ge�ndert werden, um sie doch durchf�hren zu k�nnen.

Politisch interessant: Bei einer normalen Hausdurchsuchung sind entweder der Beschuldigte anwesend oder ein unabh�ngiger Zeuge (der nicht zu Polizei oder Staatsanwaltschaft geh�rt). Und gem�� den Bestimmungen der normalen Hausdurchsuchung (wann ist sie gerechtfertigt etc.) wurden bisher die Online-Durchsuchungen genehmigt.

Das Bundesjustizministerium m�chte Zeugen allerdings ausdr�cklich ausschlie�en. Damit ist die Vergleichbarkeit zur normalen Hausdurchsuchung auf keinen Fall mehr gegeben - und die bisherige Praxis wurde verboten. Sobald die gesetzlichen Regelungen angepa�t wurden, soll die bisherige Praxis dann nicht nur weitergef�hrt, sondern auch ausgebaut werden.

Technisch bedenklich ist f�r mich nicht, da� der Staat einige Rechner durchsucht, sondern da� hierzu �berhaupt die technische M�glichkeit besteht. Wer bisher dachte, ein Rechner mit DSL-Anschlu� und Router, evtl. auch mit zus�tzlicher Firewall, sei sicher, der hat sich offensichtlich get�uscht. Denn w�rden diese Grundma�nahmen helfen, dann w�ren die Online-Durchsuchungen sinnlos, da sie fast nie Erfolg h�tten.

Zwei technische M�glichkeiten, den Schutz auszuhebeln und auf den Rechner einzudringen, sind denkbar:

- technische L�cken ausnutzen, die z.B. in Windows vorhanden sind. Sollte dies m�glich sein, so k�nnte umgekehrt auch jeder, der das entsprechend Programm hierzu in die Hand bekommt, fast jeden Rechner knacken.

- Hersteller von Routern, Firewalls oder Antivirensoftware k�nnten per Gesetz oder Gerichtsbeschlu� dazu verpflichtet werden, Hintert�ren einzubauen, durch die dann wieder jeder, der die T�r kennt und den Schl�ssel hat, eindringen k�nnte. Es w�re nur eine Frage der Zeit, bis immer mehr Personen Zugriff auf fast jeden Rechner haben.

Eine gute Erl�uterung, wie ein Zugriff nach der ersten M�glichkeit denkbar ist, findet Ihr hier:

http://www.zeit.de/online/2007/06/ueberwachung-wie-man-hackt?page=all

Und auf dieser Seite

http://www.port-scan.de/lynx/index.html

findet Ihr die umfachreichsten Tests f�r Euren Computer, die ich kenne (am besten alle Tests laufen lassen, die am Ende der Seite aufgelistet werden).

Viele Gr��e

Johannes

Johannes(R)

E-Mail

08.02.2007, 19:42

@ Johannes
 

Spioniert SKYPE den Computer aus?

Die Windows-Version der Video- und Telefonie-Software Skype liest die BIOS-Daten des Rechners aus. Wie eine Hackerin mit dem Pseudonym Myria in einem Blog-Eintrag berichtet, legt die Software nach dem Start eine ausfhrbare Datei namens 1.com im Temp-Verzeichnis des Anwenders ab, die Code zum bertragen der Daten im BIOS-Adressbereich zur aufrufenden Applikation enthlt. Was die Skype-Software mit den Daten anstellt, die unter anderem die Seriennummer des Mainboards enthalten knnen, ist bislang noch unklar. (Weiterlesen bei Heise)

Wer tiefer in die Problematik einsteigen will, dem empfehle ich den Grundlagenbeitrag Social Software mit dunkler Seite - Warum Internet-Telefonie via Skype Debatten ber Freiheit und Missbrauch der Netze schrt.

Viele Gre

Johannes

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